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Raubfliegen (Asilidae)



Gemeine Mordfliege
Raubfliegen
  • sind kleine bis sehr große Fliegen mit Körperlängen von 3 - 60 mm;
  • weisen eine starke Behaarung auf;
  • haben einen frei beweglichen Kopf;
  • haben eine tief eingesenkte Stirn zwischen den Komplexaugen;
  • tragen am unterem Gesicht eine charakteristische Borstengruppe ('Knebelbart');
  • weisen dreigliedrige Fühler auf;
  • ernähren sich räuberisch;
  • ergreifen ihre Beute meist im Flug;
  • haben an den Vorderbeinen Dornen oder starke Borsten zum Festhalten der Beute;
  • haben einen harten spitzen Stechrüssel, mit dem sie
    • ihre Beute anstechen,
    • ein für Insekten tödliches Gift injizieren,
    • ein Sekret in die Beute spritzen, durch das eine Vorverdauung stattfindet;
    • die Beute aussaugen;
  • umfassen weltweit etwa 7000 Arten;
  • umfassen in Mitteleuropa etwa 100 Arten.
Entwicklung der Raubfliegen:
  • Die Eiablage erfolgt unterschiedlich, indem die Weibchen
    • die Eier im Flug fallen lassen,
    • die Eier in Holz- oder Rindenritzen ablegen,
    • Löcher in den Sand bohren und die Eier hineinlegen,
    • die Eier an Pflanzenteilen ablegen;
  • Die Eier sind lang oval;
  • Die Larven leben u. a.
    • im Boden,
    • unter Rinde,
    • in Larvengängen anderer Insekten;
  • Die Larven ernähren sich hauptsächlich von Larven anderer Insekten;
  • Die Entwicklung der Larven kann mehrere Jahre dauern;
  • Die Puppen sind beweglich und arbeiten sich ins Freie, bevor die Fliege schlüpft.
  


Gelbe Mordfliege (Paarung)
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