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Gemüseeule
Gemüseeule  
Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Eulenfalter
deutscher Name : Gemüseeule
wissenschaftlicher Name : Lacanobia oleracea
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 24 mm
Bild vergrößern  Foto: Bornheim-Hemmerich (NRW) Juli 2003 F. Köhler (H. Kinkler det.)  

Allgemeines:
Die Raupen der Gemüseeule verursachen in manchen Jahren im feldmäßigen Gemüseanbau sowie im Gartenbau an vielen Kulturpflanzen bemerkenswerten Schaden.
Kennzeichen:
Die Vorderflügel sind braunrot. Nierenmakel sind rötlich oder gelblich gefüllt, die Ringmakel treten nur wenig hervor. Das weiße W-Zeichen reicht bis zum Flügelsaum. Die Hinterflügel sind hell rötlich.
Größe:
35 - 40 mm Flügelspannweite
Lebensraum:
Auwälder, Moore, Fluß- und Bachtäler, Gemüsefelder, Gärten, Parks.
Entwicklung:
Die Falter erscheinen im Mai und beginnen sofort mit der Eiablage auf den Blättern der Futterpflanzen. Die Eier sind grün. Nach etwa einer Woche schlüpfen die Raupen (siehe: Bild 2), die sehr variabel gefärbt sein können. Sie häuten sich 5 - 6 mal und verpuppen sich nach 30 - 40 Tagen. Entweder überwintert die Puppe oder aber nach 3 - 4 Wochen erscheinen die Falter der 2. Generation. Diese Falter fliegen dann von August bis September.
Futterpflanzen der Raupen:
Kohl, Tomate, Salat, Erbsen, Schlehe, Heidekraut und andere krautige Pflanzen.
Verbreitung: 
Die Gemüseeule ist ein Kulturfolger des Menschen und weltweit verbreitet.

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