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Große Rosenblattlaus
Große Rosenblattlaus  
Ordnung : Pflanzenläuse
Familie : Röhrenblattläuse
deutscher Name : Große Rosenblattlaus
wissenschaftlicher Name : Macrosiphum rosae
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 2,5 mm
Bild vergrößern  Foto: Bernau (Bra) Juni 2005 W. Funk  

Allgemeines:
Die Großen Rosenblattläuse besiedeln besonders die jungen Rosenknospen und schaden ihnen durch Saugschäden. Sie hinterlassen verkümmerte Knospen, Blätter und Triebe.
Kennzeichen:
Die Große Rosenblattlaus hat einen tropfenförmigen Körperbau und ist grün oder rosa. Am Hinterleib trägt sie 2 Rückenröhren (Siphonen), an denen bei Berührung ein Blutstropfen ausgeschieden wird, der der Feindabwehr dienen soll. Die Tiere im Frühjahr haben keine Flügel (siehe Bild oben), während spätere Tiere auch glasartig durchsichtige Flügel haben können.
Körperlänge:
ca 2 mm
Lebensraum:
Gärten, Parks.
Entwicklung:
Die Eier überwintern. Aus ihnen entstehen im Frühjahr flügellose Weibchen, die durch Jungfernzeugung (Parthenogenese) eine große Nachkommenschaft hervorbringen können. Die Nachkommen kommen lebend zur Welt (siehe Bild 2) und können nach etwa zwei Wochen selbst fortpflanzungsfähig sein. Im Sommer werden geflügelte Weibchen geboren, die einen Wirtswechsel auf Karde oder Scabiose vornehmen. Im Herbst entstehen Geschlechtstiere, die Dauereier zur Überwinterung bilden.
Ernährung:
Pflanzensaft.
Verbreitung:
-

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