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Ringelspinner
Ringelspinner  
Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Glucken
deutscher Name : Ringelspinner
wissenschaftlicher Name : Malacosoma neustria
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 25 mm
Bild vergrößern  Foto: Coswig (S-A) Juli 2004 M. Keller  

Kennzeichen:
Die Körper- und Flügelfarbe variiert von hellgelb bis braun. Bei den Männchen (siehe Bild oben) laufen durch die Vorderflügel zwei Querbinden, die bei hellen Exemplaren bräunlich, bei dunklen Exemplaren weißlich sind. Die Weibchen sind deutlich größer und bei ihnen ist der Zwischenraum zwischen den Querlinien verdunkelt.
Größe:
30 - 45 mm Flügelspannweite
Lebensraum:
Laubwälder, Obstplantagen, Gärten.
Entwicklung:
Im Hochsommer legen die Weibchen die Eier in einem einschichtigen Gelege als ringförmiges Band um dünne Zweigspitzen (daher der Name Ringelspinner!). Die Eier überwintern. Im Mai erscheinen die Raupen (siehe: Bild 2), die im Laub der Bäume gesellig leben und Kahlfraß hervorrufen können. Sie sind blau mit bräunlichen und schwarzen Längsstreifen und einer weißen Rückenlinie. Der Kopf ist graublau und hat zwei schwarze Punkte. Auf dem 12. Segment der Raupen befindet sich eine dunkel gefärbte Erhöhung. Außerdem haben sie viele Büchel langer, weicher Haare. Im Juni verpuppen sich die Raupen in einem weißlichen, oft gelb bestäubten Gespinst zwischen oder an Blättern. Die Falter erscheinen ab Ende Juni und fliegen bis August.
Futterpflanzen der Raupen:
Laubbäume, u.a. Eiche, Weide, Schlehe, Apfel, Pflaume, Kirsche.
Verbreitung: 
Europa ohne den hohen Norden, östlich bis zum Schwarzen Meer.

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