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Kleines Nachtpfauenauge
Kleines Nachtpfauenauge  
Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Augenspinner
deutscher Name : Kleines Nachtpfauenauge
wissenschaftlicher Name : Saturnia pavonia
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 45 mm
Bild vergrößern  Foto: A. Beaury  

Kennzeichen:
Die Männchen (siehe Bild oben) haben braune Vorder- und orangefarbene Hinterflügel. Sie haben stark gefiederte Antennen und können damit die Sexuallockstoffe der Weibchen über große Entfernungen wahrnehmen. Die Flügel der Weibchen sind rötlich-grau gefärbt, ihre Antennen sind fadenförmig und nur schwach gesägt. Beide Geschlechter haben auf jedem Flügel einen schwarz gekernten, großen Augenfleck.
Größe:
45 - 70 mm Flügelspannweite
Lebensraum:
Lichte Wälder, Waldränder, Moorgebiete, Heiden, Tiefland und Gebirge (bis 2000 m).
Entwicklung:
Die Falter erscheinen schon im Früjahr und fliegen bis Juni. Nach der Paarung legen die Weibchen die ovalen, braunen Eier an kleinen Zweigen ab. Die Raupen sind zunächst schwarz gefärbt und leben die erste Zeit gesellig auf den Futterpflanzen. Später vereinzeln sie sich und werden heller. Wenn sie ausgewachsen sind (siehe: Bild 2), werden sie leuchtend grün mit mehr oder weniger ausgeprägten schwarzen Querbändern und gelben oder rosafarbenen Warzen, die schwarz behaart sind. Sie erreichen eine Länge bis 60 mm. Ende August verpuppen sich die Raupen in einem doppelschichtigen braunen Kokon zwischen Zweigen. Die Puppen überwintern.
Futterpflanzen der Raupen:
Schlehe, Birke, Weide, Eberesche, Himbeere, Heidelbeere, Heidekraut.
Verbreitung: 
Europa, Asien.

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