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Goldafter
Goldafter  
Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Trägspinner
deutscher Name : Goldafter
wissenschaftlicher Name : Euproctis chrysorrhoea
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 26 mm
Bild vergrößern  Foto: Günthersdorf (Sa) Juli 2014 R. Richter  

Allgemeines:
Der Goldafter neigt unter günstigen Umständen zur Massenvermehrung und gilt deshalb als Schädling in Obstgärten, Eichenwäldern und bei Alleebäumen.
Kennzeichen:
Die Flügel sind weiß gefärbt, beim Vorderflügel des Männchens können einige kleine schwarze Punkte auftreten. Das Hinterleibsende des Männchens (siehe Bild 2) ist rötlichbraun, beim Weibchen befindet sich dort ein dickes rotbraunes Haarbüschel. Der Hinterleib ist rotbraun.
Größe:
30 - 35 mm Flügelspannweite
Lebensraum:
Lichte Eichenwälder, Obstplatagen, Gärten, Alleebäume.
Entwicklung:
Die Falter fliegen von Juni bis August. Die Weibchen legen etwa 200 Eier in Gelegen ab, die mit der rotbraunen Afterwolle bedeckt werden. Die Raupen leben zuerst gesellig in einem Gespinst, wo sie auch überwintern. Wenn die Raupen fast erwachsen sind (siehe Bild 4), vereinzeln sie sich. Schließlich findet Ende Mai/Anfang Juni die Verpuppung in einem dünnen, braungrauen Gespinst zwischen Blättern statt.
Futterpflanzen der Raupen:
Laubbäume, darunter auch Obstbäume.
Verbreitung:
Europa, Asien (bis Iran), Amerika (eingeschleppt).

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