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Eichenwickler
Eichenwickler  
Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Wickler
deutscher Name : Eichenwickler
wissenschaftlicher Name : Tortrix viridana
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 12 mm
Bild vergrößern  Foto: Schenefeld (S-H) Juni 2011 K. Gnaß  

Allgemeines:
Bei Massenvermehrung können die Raupen des Eichenwicklers Kahlfraß in Eichenwäldern anrichten. Deshalb gilt der Eichenwickler als gefährlicher Schädling für die Forstwirtschaft.
Kennzeichen:
Die Vorderflügel sind grün gefärbt. Am Flügelende befindet sich ein weißer Saum aus Fransen. Die Hinterflügel sind hellgrau und haben ebenfalls einen weißen Saum.
Größe:
16 - 24 mm Flügelspannweite
Lebensraum:
Eichenwälder, Laubwälder, Parks.
Entwicklung:
Die Falter fliegen von Juni bis August. Die Weibchen legen 50 bis 60 Eier immer zwei Stück zusammen ab. Die Eier überwintern. Im Mai schlüpfen die Raupen. Sie leben zunächst in den Knospen, später in zusammengerollten oder gefalteten Blättern. Im Juni verpuppen sich die Raupen in einem Blatt. Nach 3 - 4 Wochen schlüpfen die Falter.
Futterpflanzen der Raupen:
Eichen, aber auch andere Laubgehölze, Heidelbeere, Brennessel.
Verbreitung:
Europa, Asien (im Verbreitungsgebiet der Eiche).



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