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Baumweißling
Baumweißling  
Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Weißlinge
deutscher Name : Baumweißling
wissenschaftlicher Name : Aporia crataegi
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 50 mm
Foto: August 2004 R. Hofmann  

Allgemeines:
Der Baumweißling war früher sehr häufig, wurde aber durch den modernen Obstanbau weitgehend zurückgedrängt. Als Wanderfalter, der zudem zu einer Massenentwicklung fähig ist, erscheint er auch heute noch plötzlich in großer Anzahl an Orten, wo ihn niemand erwartet.
Kennzeichen:
Die Flügel sind völlig weiß, fast transparent. Die feinen, netzartigen Adern sind schwarz. Die Flügelunterseite weist einen leichten Anflug schwarzer Schuppung auf.
Größe:
50 - 65 mm Flügelspannweite
Lebensraum:
Offenes Gelände, sonnige und gebüschreiche Lagen, Ebene bis Gebirge (2000 m).
Entwicklung:
Nach der Paarung (siehe: Bild 2) legt das Weibchen die leuchtend gelben Eier an der Blattunterseite der Futterbäume ab. Die kleinen Raupen fressen in einem seidenem Gespinst, in dem sie auch überwintern. Ältere Raupen fressen nach der Überwinterung einzeln oder in kleinen Gruppen. Die Raupe ist aschgrau und trägt am Rücken zwei orangerote, breite Längsstreifen. Die Verpuppung findet oft an einem Grashalm statt, wobei die Puppe (siehe: Bild 3) grün-gelblich gefärbt ist und eine schwarze Fleckenzeichnung aufweist. Eine Generation pro Jahr.
Futterpflanzen der Raupen:
Schlehe, Spierstrauch, Weißdorn und Obstgehölze.
Verbreitung: 
Europa, Nordafrika, Asien bis Japan,

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