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Gelbbindige Furchenbiene
Gelbbindige Furchenbiene  
Ordnung : Hautflügler
Familie : Bienen
deutscher Name : Gelbbindige Furchenbiene
wissenschaftlicher Name : Halictus scabiosae
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 12 mm
Foto: Weilerswist (NRW) September 2003 F. Köhler (G. Reder det.)  

Kennzeichen:
Die Körperfarbe ist schwarz mit breiten gelben Haarbinden auf dem Hinterleib. Die Männchen (siehe Bild oben) haben lange Fühler mit einem hakenartigen Ende. Die Weibchen (siehe Bild 2 und 3) sind etwas größer als die Männchen. Ihre Fühler sind ungefähr in der Mitte geknickt.
Körperlänge:
11 - 16 mm
Lebensraum:
Trockenwarme Standorte, besonders Sand- und Lehmgruben.
Entwicklung:
Die begattenen Weibchen überwintern zusammen in ihrem Geburtsnest. Das Nest besteht aus einem senkrechten Gang mit kurzen Seitengängen, an die sich Brutzellen anschließen. Nach der gemeinsamen Überwinterung übernimmt eins der Weibchen die Rolle der Königin, d. h. sie legt die Eier, während die übrigen zu nicht Eier legenden Hilfsweibchen werden. Diese Frühlingsgemeinschaften können sich auflösen und die Hilfsweibchen graben dann eigene Nester. Ab Mitte Juli erscheinen die Männchen und Weibchen der neuen Generation.
Ernährung:
Pollen und Nektar von vielen Blütenpflanzen, darunter Flockenblumen, Kratzdistel, Kornblume.
Verbreitung:
Südeuropa, südliches Zentraleuropa, nördlich nur vereinzelte Standorte, Nordafrika.

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