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Glockenblumen-Scherenbiene
Glockenblumen-Scherenbiene  
Ordnung : Hautflügler
Familie : Bienen
deutscher Name : Glockenblumen-Scherenbiene
wissenschaftlicher Name : Osmia rapunculi
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 15 mm
Bild vergrößern  Foto: Tübingen (B-W) April 2010 A. Maier  

Allgemeines:
Wegen der scherenartigen Oberkiefer wird diese Artengruppe als Scherenbienen bezeichnet.
Kennzeichen:
Die Weibchen (siehe Bild oben) haben kurze Oberkiefer und am Hinterleib weiß befranste Segmentränder. Bei den Männchen ist das letzte Hinterleibssegment in der Mitte grubig vertieft. Es endet in drei breiten abgestutzten Lappen.
Körperlänge:
8 - 10 mm
Lebensraum:
Waldränder und -lichtungen, Streuobstwiesen, Gärten, Parks.
Entwicklung:
Die Bienen fliegen von Mai bis August. Nach der Paarung legen die Weibchen Nester in Totholz mit röhrenförmigen Hohlräumen an, z. B. in trockenen Ästen. Es weden auch Nisthilfen besiedelt. Jedes Nest besteht aus 1 - 6 Brutzellen. Die Brutzellen werden mit einem Pollen-Nektar-Gemisch gefüllt und ein Ei abgelegt. Nachdem die Larve aus dem Ei geschlüpft ist, ernährt sie sich von dem Nahrungsvorrat. Schließlich spinnt sie einen Kokon, in dem sie als Puppe überwintert.
Ernährung:
Pollen und Nektar von Glockenblumen.
Verbreitung:
Europa.



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