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Gemeine Furchenbiene
Gemeine Furchenbiene  
Ordnung : Hautflügler
Familie : Bienen
deutscher Name : Gemeine Furchenbiene
wissenschaftlicher Name : Lasioglossum calceatum
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 10 mm
Foto: Tassenbach (Osttirol) September 2003
F. Köhler (Dr. M. Herrmann det.)
 

Allgemeines:
Die Gemeine Furchenbiene lebt in wärmeren Gebieten sozial, in kälteren Gebieten solitär.
Kennzeichen:
Körperfarbe schwarz mit hellen Hinterleibsbinden.
Körperlänge:
7,5 - 10 mm
Lebensraum:
Ubiquist, d. h. kann sehr unterschiedliche Lebensräume besiedeln, von der Ebene bis 2000 m Höhe.
Entwicklung:
Das überwinterte Weibchen gräbt in den Boden ein Nest mit Brutzellen. In die Brutzellen werden die Eier abgelegt, mit einem Pollenklumpen verproviantiert und dann verschlossen. Daraus entstehen Arbeiterinnen, die kleiner als die Nestgründerin sind. Nach einer inaktiven Phase werden im Hochsommer die Weibchen und Männchen der nächsten Generation produziert, wobei die Arbeiterinnen das Nest bewachen und auch Brutzellen mit Pollenklumpen versorgen. Die Weibchen werden von den Männchen im Nest begattet. Die begatteten Weibchen überwintern gemeinsam.
Ernährung:
Pollen und Nektar von einer großen Anzahl Blütenpflanzen.
Verbreitung:
Ganz Europa (in Südeuropa nur im Gebirge), Asien bis Japan.

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