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Weidenbohrer
Weidenbohrer  
Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Holzbohrer
deutscher Name : Weidenbohrer
wissenschaftlicher Name : Cossus cossus
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 45 mm
Bild vergrößern  Foto: Steinbach-Hallenberg (Thü) Juli 2005 Th. Ziebarth  

Allgemeines:
Der Weidenbohrer kann in Weiden- und Pappelkulturen als Schädling auftreten. Die Bäume können von den Fraßgängen der Raupen so stark durchsiebt sein, dass sie davon eingehen.
Kennzeichen:
Die Flügel sind grau und weisen ein Netz miteinander verbundener schwarzer Linien auf (siehe Bild oben und Bild 2).
Größe:
65 - 80 mm Flügelspannweite
Lebensraum:
Auen, feuchte Wälder, Waldränder, Gärten, Parks.
Entwicklung:
Die Falter fliegen von Mai bis August. In dieser Zeit werden auch die Eier abgelegt (siehe: Bild 3). Die Raupen (siehe: Bild 4) leben vorwiegend in den saftführenden Schichten zwischen Borke und Splint von Laubbäumen. Sie sind rotbraun gefärbt mit aufgehellten Seitenflächen. Sie überwintern 2 - 4 mal. Die letzte Überwinterung findet nicht im Fraßbaum, sondern an der Erde in einem Gespinst statt. Dort verpuppt sich auch die bis zu 10 cm lange Raupe.
Futterpflanzen der Raupen:
Weiden, Pappeln, aber auch andere Laubbäume.
Verbreitung: 
-

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