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Rothalsiges Getreidehähnchen
Rothalsiges Getreidehähnchen  
Ordnung : Käfer
Familie : Blattkäfer
deutscher Name : Rothalsiges Getreidehähnchen
wissenschaftlicher Name : Oulema melanopus
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 8 mm
Bild vergrößern  Foto: Bernau (Bra) April 2005 W. Funk  

Allgemeines:
Diese Käfer heißen 'Hähnchen', weil sie durch Aneinanderreiben von Chitinleisten am Hinterleib und an den Flügeldecken zirpende Töne erzeugen können. Sie gelten als Getreideschädlinge. Oulema melanopus läßt sich ohne Genitaluntersuchungen, die an den auf den Fotos gezeigten Käfern nicht durchgeführt wurden, von der Schwesternart Oulema duftschmidi nicht unterscheiden.
Kennzeichen:
Der Halsschild ist rot. Die Flügeldecken sind metallisch blau, blaugrün, grün oder seltener auch schwarz gefärbt und weisen Punktreihen auf. Kopf und Fußglieder sind schwarz, während die Schenkel und Schienen der Beine orangerot sind.
Länge:
4 - 4,5 mm
Lebensraum:
Wiesen, Wälder, Felder, Gärten.
Entwicklung:
Nach der Paarung (siehe Bild 2) im Frühjahr legt das Weibchen die Eier einzeln oder in Gruppen von 2 - 7 Stück an Blättern von Gras oder Getreide ab, insgesamt etwa 100 Stück. Die Larven schlüpfen schon nach wenigen Tagen und sind mit einer schleimigen Schutzschicht umhüllt. Sie benagen die Oberfläche von Gras- oder Getreidehalmen. Schon nach etwa 2 Wochen sind sie ausgewachsen, kriechen in den Boden und verpuppen sich. Die Käfer schlüpfen im Juli/August. Im Herbst suchen sie sich ein Versteck zum Überwintern, z. B. in Mulm von Bäumen, unter der Rinde von Baumstämmen oder unter Laub. Im Früjahr, etwa ab März/April, erscheinen sie aus ihren Verstecken, paaren sich und der Kreislauf beginnt von vorn.
Ernährung:
Blattgewebe verschiedener Grasarten, darunter auch Getreide.
Verbreitung:
Europa, Nordasien, Nordafrika, Nordamerika (eingeschleppt).

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