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Blaues Getreidehähnchen
Blaues Getreidehähnchen  
Ordnung : Käfer
Familie : Blattkäfer
deutscher Name : Blaues Getreidehähnchen
wissenschaftlicher Name : Oulema gallaeciana
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 6 mm
Foto: Niederzissen (R-P) April 2003 W. Müller  

Allgemeines:
Diese Käfer heißen 'Hähnchen', weil sie durch Aneinanderreiben von Chitinleisten am Hinterleib und an den Flügeldecken zirpende Töne erzeugen können. Sie gelten als Getreideschädlinge. Sie werden auch noch als Oulema lichenis bezeichnet.
Kennzeichen:
Körper einheitlich blau bis blaugrün. Deutliche Punktreihen auf den Flügeldecken.
Länge:
4 - 5 mm
Lebensraum:
Wiesen, Wälder, Felder, Gärten.
Entwicklung:
Im Frühjahr, teilweise sogar noch im Winter (siehe Bild 2), verlassen die Käfer ihre Winterverstecke. Nach einem Reifungsfraß an Gräsern paaren sie sich. Das Weibchen legt die Eier einzeln auf den Blattoberseiten der Wirtspflanzen ab, insgesamt 50 - 200 Eier. Nach 8 - 10 Tagen schlüpfen die Larven. Sie haben gelbliche Haut und eine schwarze Kopfkapsel. Ihr Körper ist stark gewölbt und ähnelt einer Nacktschnecke. Außerdem bedecken die Larven ihren Körper mit einer schleimigen schwärzlichen Kothülle. Die Larven erzeugen an den Blättern Fensterfraß. Nach Erreichen einer Länge von etwa 5 mm verpuppen sie sich in einem erhärteten Schaumkokon an den Blättern. Ab Ende Juni schlüpfen die Jungkäfer, die schon im August ein Winterversteck aufsuchen.
Ernährung:
Getreide, aber auch Wildgräser.
Verbreitung:
Europa, Asien.

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