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Eichelbohrer
Eichelbohrer  
Ordnung : Käfer
Familie : Rüsselkäfer
deutscher Name : Eichelbohrer
wissenschaftlicher Name : Curculio glandium
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 8 mm
Bild vergrößern  Foto: Bernau (Bra) Mai 2004 W. Funk  

Kennzeichen:
Rotbrauner, manchmal auch gelbgrauer Rüsselkäfer, dessen Kopf zu einem extrem langen Rüssel ausgezogen ist. Beim Weibchen erreicht der Rüssel die Länge des übrigen Körpers, beim Männchen ist er kürzer.
Länge:
4 - 8 mm
Lebensraum:
Verbreitungsgebiet der Eiche.
Entwicklung:
Nach der Paarung sucht das befruchtete Weibchen eine unreife Eichel, bohrt mit seinem langen Rüssel ein Loch hinein und legt in dieses Loch meist 2 Eier. Die Larven schlüpfen nach 14 Tagen. Sie sind gelbweiß, ohne Beine und haben einen rotbraunen Kopf. Sie fressen die Eichel von innen aus. Im Herbst fällt die geschädigte Eichel vom Baum. Die Larve, die dann etwa 9 - 10 mm lang ist, verläßt die Eichel durch eine runde Bohrung und gräbt sich bis 25 cm tief in den Boden ein. Dort baut sie sich eine Kammer und überwintert. Im Frühjahr verpuppt sie sich in dieser Kammer und schließlich schlüpfen im Mai/Juni die Käfer der neuen Generation.
Ernährung:
Eiche.
Verbreitung:
Europa, Nordafrika, Türkei.



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