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Steinobst-Gespinstblattwespe
Steinobst-Gespinstblattwespe  
Ordnung : Hautflügler
Familie : Gespinstblattwespen
deutscher Name : Steinobst-Gespinstblattwespe
wissenschaftlicher Name : Neurotoma nemoralis
 




Maßstab: Bildhöhe entspr. 22 mm
Bild vergrößern  Foto: Bernau (Bra) Mai 2003 W. Funk  

Allgemeines:
Die Larven der Steinobst-Gespinstblattwespe verbrauchen eine erhebliche Menge an Blättern und können Kahlfraß an Steinobstbäumen anrichten.
Kennzeichen:
Schwarze Wespe mit gelben Flecken und gelben Beinen. Die Antennen sind fadenförmig; an der Basis gelb, zur Spitze immer dunkler.
Körperlänge:
8 - 10 mm
Lebensraum:
Steinobstgärten und Alleen mit Steinobstbäumen.
Entwicklung:
Ende Mai bis Anfang Juli legen die Weibchen 60 - 70 Eier an die Unterseite der Blätter von Steinobstbäumen. Die jungen Larven bleiben zunächst einige Zeit zusammen, vereinzeln sich aber nach der ersten Häutung und spinnen sich in einem zusammengerollten Blatt ein. Die Nester befinden sich meist an den Astspitzen der Baumkronen. Zum Überwintern kriechen die Raupen in den Boden, wo sie sich im Frühjahr verpuppen. Ende April bis Mai schlüpfen die erwachsenen Wespen.
Ernährung:
Blattgewebe von Kirschen, Pflaumen, Aprikosen, Pfirsischen und Schlehen.
Verbreitung:
Europa.



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